Frühchen wegen Feinstaub

Jährlich sterben weltweit rund 3.5 Millionen Menschen wegen Feinstaub.

Und die winzigen Partikel schaden auch  ungeborenem Leben, wie Forscher der University New York berichten. Für die Studie sammelten sie in 283 Ländern Daten zur Feinstaubbelastung von Schwangeren und dem Anteil von Frühgeburten und schauten, ob es einenen Zusammenhang gibt. Dabei konzentrierten Sie sich auf das Jahr 2010. Wie sich zweigte, wurden damals 14.9 Millionen Babys vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren. Zwar gibt es eine ganze Reihe von Risikofaktoren wie die Armut und Alkohlkonsum die eine vorzeitige Niederkunft auslösen können - aber auch die Feinstaubbelastung spielt eine Rolle. Wie die Forscher berechneten, könnte eine Belastung mit mehr als 10 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft allein im Jahr 2010 für 2.7 Millionen zusätzliche Frühgeburten weltweit verantwortlich gewesen sein. Das entspricht 18 % aller zu früh geborenen Kinder.

In der Schweiz sind Feinstaubwerte unter 10 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft meist nur in ländlichen Gebieten oberhalb von 1000 m Höhe über Meer vorzufinden.

Particle Vision-Netzwerk